Der ökologische Fußabdruck

Für die Umwelt

Für unsere Umwelt ist die vegetarisch bzw. vegane Lebensweise am besten

Die Hinterlassenschaften der Schlachttiere werden in Form von Gülle immer noch als Dünger auf den Feldern ausgebracht. Dabei ist dies nur zum Teil sinnvoll, denn der Boden übersäuert bei zu viel tierischem Dünger extrem. Es entstehen Ammoniak, Salpetersäure und Nitrate. Pestizid- und Pharmareste tragen ihren Teil bei, das Grundwasser zu vergiften. Dies sorgt für sauren Regen und tötet unsere Wälder.rotes herz, gelegt aus obst und gemüse

Etwa 85 % der landwirtschaftlichen Fläche werden ausschließlich dazu benutzt, um Futter für Schlachtvieh anzubauen. Auf einem Hektar Land könnten 22500 Kg Kartoffeln gepflanzt werden oder 40 Tonnen Sellerie. Das gleiche Stück Land kann aber – je nach Tierart – nur 50 bis 180 kg Fleisch produzieren.

Große Verschwendung von Ressourcen

Das ist eine unglaubliche Verschwendung, denn mit dem Anbau von Gemüse für uns Menschen anstatt für die armen zum Tod verurteilten Tiere, gäbe es keine Hungersnöte mehr. Um ein Kilo Fleisch zu erzeugen, werden 10 Kilo Getreide benötigt. Über 70 % der weltweiten Getreideproduktion wird als Viehfutter verwendet. Würde man mit diesem Getreide ohne Umwege Menschen ernähren, könnten für ein großes Rindersteak 40 Kinder einen Tag lang überleben.

Die 53 Milliarden Landtiere, die jährlich geschlachtet werden, sind u.a. zu 51 Prozent an den Klima erwärmenden Gasen beteiligt. Erst dann kommen Industrie und Verkehr. Es werden heute bereits in manchen Regionen mehr Flächen mit Futter für Schlachtvieh bepflanzt, als mit pflanzlichen Nahrungsmitteln für Menschen.

Ganz besonders gefährdet sind die Regenwälder. Sie sind Heimat für unzählige Tier- und Pflanzenarten und werden dennoch gerodet, damit Futter für Schlachtvieh angebaut werden kann. Tiere und Pflanzen kommen um, Menschen müssen in Slums ziehen um dort noch mehr zu hungern, weil sie kein Land haben, um Getreide, Reis oder andere Nahrung anzubauen.

Der ökologische Fußabdruck

Wenn man sich bewusst macht, was man auf dem Teller hat und wie groß dabei der ökologische Fußabdruck ist, fällt es plötzlich ganz leicht, vieles zu ändern.